Wer Fachkräfte von morgen gewinnen möchte, muss heute bereit sein, Zeit in sie zu investieren. Genau das tun wir bei IT-Power Services. Unser Ferialpraktikum ist keine Beschäftigung für den Sommer, sondern eine Gelegenheit, jungen Menschen die Vielfalt der IT näher zu bringen. Vier Wochen lang öffnen unsere Teams ihre Türen, geben ihr Wissen weiter und begleiten unsere Praktikanten durch so gut wie alle Fachbereiche, die wir bei uns zu bieten haben. Und auch Partner, wie die IBM unterstützt uns dabei mit einem eigenen IBM Tag – 🙏 dafür!
Die folgenden Berichte stammen von den Praktikanten selbst. die Aufgabe war: sucht euch das spannendste Thema aus dem Monat raus und schreibt einen kurzen Beitrag, was ihr gelernt habt. Authentische Einblicke in einen Sommer voller neuer Erfahrungen, spannender Technologien und persönlicher Entwicklung (Reihenfolge zufällig).

Felix: Erweiterung meiner Python Kenntnisse mit Jupyter
Während meines Praktikums habe ich mich mit der Programmiersprache Python beschäftigt. Python wird in vielen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel für Datenanalyse, Automatisierung und die Entwicklung von Software.
Ich habe mit Jupyter Notebook gearbeitet. Dort konnte ich den Python-Code direkt schreiben und ausführen. Das war sehr praktisch, weil ich die Ergebnisse sofort sehen und meinen Code leicht anpassen konnte.
Neben den Grundlagen von Python habe ich auch mit Pandas gearbeitet. Dabei habe ich gelernt, wie man DataFrames verwendet, um Tabellen mit Daten zu speichern, zu bearbeiten und auszuwerten.
Insgesamt hat mir das Arbeiten mit Python und Jupyter Notebook gut gefallen. Besonders das Arbeiten mit Pandas und das Filtern von Daten fand ich spannend, weil ich gesehen habe, wie sich auch größere Datenmengen übersichtlich auswerten und bearbeiten lassen.

Nikola: Vertiefung meiner Linux-Kenntnisse mit RHEL 9
Während meines vierwöchigen Ferialpraktikums konnte ich meine bereits vorhandenen Kenntnisse im Bereich Red Hat Enterprise Linux 9 (RHEL 9) weiter vertiefen. Dabei arbeitete ich an verschiedenen Themen der Systemadministration und lernte neue Funktionen sowie bewährte Vorgehensweisen kennen.
Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem die Arbeit mit dem Linux-Dateisystem, der Festplattenpartitionierung und verschiedenen Shell-Befehlen. Außerdem richtete ich einen NFS-Server (Network File System) ein und stellte dessen Konfiguration erfolgreich fertig. Darüber hinaus arbeitete ich mit Programmen wie SFTP, wget, curl und aria2c für Dateiübertragungen und Downloads. Ich vertiefte mein Wissen über Hard- und Symbolic Links, iNodes, die Benutzer- und Rechteverwaltung sowie die Fehlersuche unter Linux. Ein weiterer Schwerpunkt war der sichere Umgang mit SELinux. Zum Abschluss beschäftigte ich mich mit Containern unter RHEL 9 und erweiterte mein Verständnis für deren Einsatz in modernen IT-Umgebungen.
Durch das Praktikum konnte ich mein vorhandenes Linux-Wissen gezielt ausbauen und praktische Erfahrungen in der Administration von RHEL 9 sammeln.
Emrullah:
Mein Cybersecurity-Sommer bei IT-PS
Während meines Praktikums bei IT Power Services (IT-PS) habe ich unglaublich viele verschiedene Dinge gemacht und in den unterschiedlichsten IT-Bereichen extrem viel gelernt. Dieser Post widmet sich aber exklusiv meinem absoluten Highlight der letzten Wochen: der Cybersecurity.
OSINT mit Shodan Ein spannendes Kernthema war Open Source Intelligence (OSINT). Durch 100 % passives Scannen mit der Suchmaschine Shodan lernte ich, kritische Sicherheitslücken aufzuspüren. Fehlt bei RDP-Verbindungen die Network Level Authentication (NLA), ist das System oft direkt für Brute-Force-Angriffe anfällig (erkennbar am Tag has_screenshot: true). Auch NTLM-Metadaten, die interne Domänen leaken, oder ungesicherte IP-Kameras, die Live-Bilder ohne Passwortabfrage (fehlender WWW-Authenticate Header) ins Netz streamen, gehörten zu meinen Analysen.
Attack Surface & OpenCVE Um die eigene Infrastruktur abzusichern, kartierte ich Perimeter-Assets wie Palo Alto GlobalProtect. Mit dem Tool OpenCVE richtete ich zielgenaue Alarme exklusiv für unseren Tech-Stack ein, um Rauschen zu minimieren. Ich evaluierte hochkritische Schwachstellen wie spezifische OpenSSH-CVEs (z. B. CVE-2026-60000) und präsentierte dem OpSec-Team direkte Lösungen, wie etwa Updates oder den Wechsel zu Alternativen wie Dropbear.
Hacking-Labs & Linux Hardening Die Perspektive der Angreifer trainierte ich aktiv in interaktiven Cyber-Übungen auf TryHackMe und Cylabs. Defensiv fokussierte ich mich auf die Härtung von Linux-Servern (RHEL 9). Durch strikte Rechteverwaltung, den Einsatz von Containern und die Konfiguration von SELinux lernte ich, Betriebssysteme effektiv gegen unbefugte Rechteausweitungen abzuschirmen.
Es war ein wahnsinnig lehrreicher Sommer rund um Aufklärung, Schwachstellen-Analyse und Systemhärtung!
Und toll fand ich auch, daß es eine große Meine an Snacks gab 😊!

Gregor: Ein spannender Tag rund um Marketing
Heute drehte sich alles um das Thema Marketing. Wir lernten, wie Unternehmen ihre Produkte erfolgreich bewerben und welche Marketingtechniken eingesetzt werden, um Kunden zu erreichen und zu überzeugen.
Zu Beginn beschäftigten wir uns mit den Grundlagen des Marketings. Dabei wurde deutlich, dass gutes Marketing weit mehr ist als nur Werbung. Es geht darum, die richtige Zielgruppe anzusprechen, ihre Bedürfnisse zu verstehen und passende Lösungen anzubieten.
Anschließend lernten wir verschiedene Marketingtechniken kennen. Dazu gehörten sowohl Offline-Marketing, wie Flyer, Plakate oder Veranstaltungen, als auch Online-Marketing über soziale Medien wie Instagram oder TikTok. Außerdem sprachen wir darüber, wie Gewinnspiele, Sonderangebote und Kundenbindungsprogramme dabei helfen können, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden langfristig zu binden.
Im praktischen Teil entwickelten wir Marketingideen für unser Unternehmen. Wir planten Werbemaßnahmen für die Eröffnung, erstellten passende Werbetexte und überlegten, wie wir unsere Zielgruppe – Eltern und Kinder – am besten erreichen können.
Der heutige Marketingtag hat gezeigt, wie wichtig eine gute Planung und kreative Ideen für den Erfolg eines Unternehmens sind. Wir konnten unser Wissen erweitern und es direkt an einem eigenen Beispiel anwenden.
Erstellte Logos der Praktikanten zu ihren kreierten Unternehmen:






Leonhard: Einblick in die Softwareentwicklung
Während meines Praktikums erhielt ich einen Einblick in verschiedene moderne Software- und Entwicklungstools. Ich lernte den Umgang mit Podman Desktop, einer Anwendung zur Verwaltung von Containern, sowie die Grundlagen von Containern, die eine einfache und isolierte Ausführung von Programmen ermöglichen. Außerdem arbeitete ich mit Insomnia, einem Tool zum Testen und Analysieren von APIs. Ein weiterer Schwerpunkt war das Kennenlernen von Large Language Models (LLMs) und deren Einsatzmöglichkeiten in der Softwareentwicklung. Zusätzlich wurde mir die firmeneigene Software Trinity vorgestellt, mit der verschiedene interne Prozesse umgesetzt werden. Darüber hinaus sammelte ich erste Erfahrungen mit Git, einem Versionsverwaltungssystem, das zur gemeinsamen Entwicklung und Verwaltung von Quellcode verwendet wird. Durch diese Tätigkeiten konnte ich mein technisches Verständnis erweitern und einen guten Überblick über wichtige Werkzeuge der modernen Softwareentwicklung gewinnen.

Moritz: Vertrieb bei der IT-PS
Wie verkauft man sich? Wie überzeugt man einen Kunden von sich? Von dem Unternehmen das man vertritt? Von dem Produkt? Das alles wurde mir gezeigt. Bei Übungen habe ich gelernt, wie man Personen auf Events anspricht. Connections aufbaut. Potenzielle Kunden anspricht. Ich muss nur einen Punkt finden, der mich und die andere Person verbindet: Der Icebreaker. Dann bin ich im Gespräch. Oder wenn jemand am Handy ist, diese Person wahrscheinlich gerade nicht reden will. Diese Skills bringen viel im Leben, nicht nur in der B2B Welt.
Des Weiteren wurde mir erzählt, wie die IT-PS und IBM zusammenarbeiten. Wie die IT-PS IBM Maschinen verkauft. Wir haben auch gemeinsam Preise besprochen und berechnet, wie viel der Server, mit dem wir in der ersten Woche gearbeitet haben, gekostet hätte.
Wie eine Kommunikation aufgebaut ist, haben wir auch besprochen. Einen großen Teil macht der nonverbale Teil aus. Und wie viel bei der Kommunikation wo entsteht haben wir auch erfahren. 90% entstehen beim Empfänger. Damit haben nicht viele bei uns gerechnet!
Insgesamt war der Vertrieb für mich einer der spannendsten Tage, wenn nicht sogar die spannendsten Tage. Beim Vertrieb haben wir am meisten etwas gelernt, das wir auch in unserem täglichen Leben verwenden können.

Fazit
Unser Ferialpraktikum zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Potenzial in jungen Menschen steckt. Es freut uns, sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihnen die Möglichkeit zu geben, die vielfältige Welt der IT hautnah kennenzulernen. Wer weiß – vielleicht sehen wir den einen oder die andere ja in Zukunft wieder bei IT-Power Services.